Regionale Highlights

Auf dem Höhenrücken im Westen von Leibnitz erstreckt sich die Gemeinde Seggauberg. Ausgrabungen legen nahe, dass die Hochfläche am Frauenberg bereits in der Jungsteinzeit besiedelt war. Auf dem strategisch gut gelegenen Seggauberg erbauten die Salzburger Bischöfe später im 12.Jhd. eine wehrhafte Burg. Drei Schlösser entwickelten sich nebeneinander: die Burg Leibnitz (im Besitz der Salzburger Erzbischöfe), die Burg der Bischöfe von Seckau und das etwas tiefer gelegene Schloss Polheim. Heute ist Schloss Seggau ein modernes Kongresszentrum.

Südlich von Seggau liegt der sogenannte Frauenberg, auf dem die Wallfahrtskirche “Maria Himmelfahrt” steht. Vermutlich zerstörten christliche Missionare vormals einen Isis-Noreia-Tempel der Römer, dessen Reste als Ausgrabungen hinter der Kirche beim Tempelmuseum noch heute zu sehen sind.

Seggauberg 2

Die Gemeinde Seggauberg liegt im Schnittpunkt unterschiedlicher Landschaften. Flache Hügel, sanfte Kämme und dazwischen Täler mit muldenförmigen Querschnitten formen ein liebliches Landschaftsbild. Im Norden und Nordosten hat das Gemeindegebiet Anteil am Talboden der Sulm. Der auf der Koralpe im Steirischen Randgebirge entspringende Fluss führte in der Zeit vor der Regulierung der Flüsse zu Überschwemmungen, daher gab es hier historisch kaum Siedlungen. Die Sulm weicht in einer auffallenden, nach Norden ausholenden Schleife dem Burgberg von Seggau aus. Dessen Abhänge sind im Südwesten und im Osten des Schlosses Seggau steiler als sonstwo in der Gemeinde. Dies hat seine Ursache darin, dass die Erosion der Sulm die Hänge an diesen Stellen von unten her „anknabberte“ und so steiler machte. Andererseits bietet nur fester Fels die Standfestigkeit für solche Hangneigungen auf. Und tatsächlich besteht der Sporn des Burgberges aus Schiefergesteinen des nahen Sausal, die auch bei Silberberg auftreten und am Kreuzkogel (496 m) dominieren.

Innerhalb der Steiermark ist Seggauberg klimatisch besonders begünstigt, doch unterscheidet sich das Klima zwischen den Talböden und den Hügelrücken erheblich: Die Täler sind im Winter benachteiligt, weil sich in ihnen die hangabwärts fließende Kaltluft sammelt und häufig Nebel ausbildet – aus diesem Grund fehlt auch der kälteempfindliche Weinbau in den Tälern! Die Hügel sind hingegen ganzjährig begünstigt, weil sie im Winter oft über dem Talnebel liegen und im Sommer windreicher als die Täler sind – an heißen Sommertagen, wie sie für die Region sehr typisch sind, wird dadurch das Hitze- und Schwülegefühl reduziert! Perfekte Voraussetzungen für herrliche Urlaube in einer Region, die sich für Wanderungen und Spaziergänge, Weinreisen und Mußeurlaube ebenso eignet wie für sportliche Betätigung aller Art.

 

Weitere Informationen zu Seggauberg und den Attraktionen der Umgebung:

Frauenberg Tempelmuseum – Gemeindeamt
www.seggauberg.at/

www.seggauberg.com/

Schloss Seggau
www.seggau.com

http://de.wikipedia.org/wiki/Seggauberg

http://bz-leibnitz.steiermark.at/system/web/gemeindeinfo.aspx?menuonr=219162851&detailgnr=1190

www.das-steirische-weinland.at/Weinlandgast/sws_gemeinden/seggauberg.htm

Weinbauschule Silberberg – Weinlehrpfad
www.silberberg.at

Römersteinbruch Aflenz
www.wagna.at

Aussichtswarte Kogelberg
www.das-steirische-weinland.at